… an dem ich jäh aus meinen normalen Planungen geholt wurde.
So hatte ich mir alles zurecht gelegt, daß ich mir mein C++ Skript zur Brust nehme, um endlich endlich danach ein wenig zu programmieren, da Schlägt der PC mal wieder zu!
Ein Kunde von mir hat Probleme mit dem Internetaccess bzw. dem Computer, der diesen ermöglicht. Das wäre ja nicht unbedingt ein Notfall, aber gerade jetzt ist er 70 Prozent der Zeit darauf angewiesen. Was macht man also, man hilft natürlich. Da der Kunde aber weit – ich meine wirklich weit – entfernt wohnt, versucht man erstmal dem Problem telefonisch auf den Grund zu fühlen und mit Hilfe des sehr geduldigen Kunden ein paar Linux-Befehle abzusetzen. Doch alles vergebens…
Nach einer Stunde beleibt nur noch der Ruf nach weiterer Unterstützung. Eine Stunde später ist diese beim Kunden vor Ort, doch auch nun erhärtet sich der Verdacht auf RAM-Defekt. Leider Hilft alles nichts und so bleibt nur auf direkte Verbindung zum Internet auszuweichen. Und da beginnen die nächsten Probleme: Vorher geschützt durch eine Firewall, wurde seit einer Ewigkeit kein Windows-Update mehr gemacht.
Schon ist der Sasser-Wurm auf dem Computer. Man ist ja geübt und so ist auch das Problem nur ein weiteres Ärgernis. Nachdem dann alle 27 Updates geladen sind – aus irgendeinem Grund tröpfeln die Daten nur – ist …
… wieder mal so ein Tag …
vorbei.