Die ersten beiden Staffeln sind quasi identisch. Daher kann man sich die zweite sparen. Auch die Dritte ist zu Beginn nichts besonderes. Danach geht es ab. Aber alles nach der Reihe.
Superman kennen wohl alle. Smallville ist der Ort, aber dem er auf die Erde gekommen ist. Die Serie beginnt als typische High School Serie im vorletzten Schuljahr. Natürlich gibt es die Schulschönheit, in die er verliebt ist. aber da er sein Geheimnis hüten muss, verletzen sie sich mehr gegenseitig, als dass sie einander näher kommen. Lex Luther, der in den Filmen und in der Serien “Loise & Clark” der erbitterte Gegenspieler von Superman ist, wir zu einem guten Freund. Doch da er fortwährend auf der Suche nach seinem Retter ist (Clark) geraten sie ebenfalls immer wieder aneinander.
Da die High School enden muss und das fortwährende Bekämpfen von kryptonite-infizierten Freaks auf dauer – schon während der ersten Staffel – zu langweilig ist, kommt der Twist. Das Echo seines Vaters aus dem All tritt auf den Plan und versucht die Zukunft von Clark zu bestimmen. Sowohl er als auch sein irdischer Vater versuchen sich dagegen zu stemmen, was zum Tod und vielen weiteren Problemen führt. Zudem tritt eine Schwester auf, Lionel Luther, der böse Vater von Lex wir von Vater Krypton beeinflusst und spielt von dort an eine sehr undurchsichtige Rolle. Mal hilft er, mal behindert er Clark. Ein großer Showdown – eigentlich irgendwie der erste – beginnt mit dem verbannten Zerstöhrer von Krypton, der sich nun die Erde einverleiben will. Dazu benutzt er Lex als Transportkörper.
Natürlich bleibt ein Schatten zurück und so wird Lex nun wirklich böse. Zwischenzeitlich bekommt Clark Hilfe von ein paar weiteren “Supertypen”, die ebenfalls für das Gute kämpfen. Lana, die Jugendliebe, wird Lex’s Ehefrau und läßt sich scheiden, erfährt endlich alles über Clark und Lois Lane betritt die Bühne.
In der siebten Staffel geht die Story weiter. Alles verdichtet sich, Clarks Schwester Kara erhält einen wichtigeren Part und einer der Überbleibsel vom bösen Kryptoniten versucht weiterhin Clark zu töten und seinen Herren aus der Verbannung zu holen.
Mal sehen, was die achte Staffel bringt. Eigentlich wollte ich sie nicht mehr schauen, aber ich werde es wohl nicht übers Herz bringen, die immer abgedrehter werdende Story zu verpassen. Wenn man schon so weit gekommen ist, dann hört man irgendwie nicht auf.
Selbst Fans werden Clark nicht ernst nehmen. Er besitzt keine Charakterentwicklung und er nervt ziehmlich mit seiner Art.
Es ist schwer bei dieser Serie eine eindeutige Wertung zu treffen. Wenn man staffelweise wertet, dann kommen sie schlecht weg – eher 1 oder 1,5 im Maximum. Trennt man Teile heraus kann man schon mal eine 2,5 geben.
- IMDB: 0279600
- movielens: 1,0 bis 2,5
Wie schon zu Charmed bin ich auch Smallville extrem skeptisch gegenueber eingestellt.
Und deine Zusammenfassung klingt auch eher nach einem schlechten Comic als einem ernstzunehmenden Plot.
Da schaue ich dann schon lieber die alten 50er Jahre Buck Rogers und Flash Gordon 😉
Die Serie ist wirklich nicht gut und ich bin nun nur noch dem “Wie geht es weiter” Phänomen verfallen. Schon nach der zweiten Staffel hätte ich einen Entzug durchführen müssen. Nun ist es zu spät.
Die Geschichte ist zu abgedreht – auf die schlechte Art und Weise – und man fragt sich immer wieder, was die eine oder andere Wendung nun soll. Dabei macht es keinen mysteriösen Eindruck, sonder nur den Eindruck eines zwanghaften Versuches Zuschauer zu halten, indem man sich abstruse Sachen einfallen lässt.
Auch ich würde gerne Buck und Flash schauen, doch habe ich bisher nicht herausgefunden, wo man sie her bekommen kann.