Moma

By | 23. April 2009

Auf meiner heutigen Tour war das Museum of Modern Arts eines der eindricksvollsten Ziele. Natürlich habe ich nicht alles gesehen und auch die paar Bilder, die ich hier angefügt habe und mich besonders berührt haben, können nicht einmal einen Kleinen Eindruck bieten, den sie bei mir hinterlassen haben. Es war schon im ersten Raum der 5. Etage klar, dass ein weiterer Besuch sein Geld Wert sein wird.
Nachdem ich bisher häufig etwas irritiert vor Kunst stand, die Millionen Wert sein sollte, habe ich heute das erste Mal bewundernd vor Van Goch und sogar dem ein oder anderen Bild von Pikasso gestanden. Nicht dass ich nun solche Beträge für gerechtfertigt halten würde, aber – vielleicht meines Alters geschuldet scheint sich “Blick” zu verändern.

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2 thoughts on “Moma

  1. jethr0

    Wen interessiert, was irgendwelche Leute dafuer bezahlen?

    Initial geht es ja darum, dass man Freude durch das Betrachten eines Kunstwerks erlebt.

    Sekundaer ist es sicherlich auch ein Aspekt, dass Maezene das “kuenstlerische Element” schaetzen und den Kuenstler in seinem nicht-materialistischen Lebensstil unterstuetzen wollen – als Kontrapunkt zum Mainstream sozusagen.

    Tertiaer sind einige Werke kunstgeschichtlich von Interesse, da sie gesellschaftliche Umbrueche, einschneidende Erfahrungen und Paradigmenwechsel widerspiegeln; oftmals als Fruehindikator von sozialem Wandel und Verwerfungen.

    Aber im Endeffekt ist das Entscheidende wie manche Werke auf einen wirken. Auch eine negative Wirkung hat ihren Zweck, da man in seiner Reaktion auf ein Werk auch ein wenig sich selbst erkennt.

    ^_^

  2. jethr0

    Ich hatte eigentlich <rant> tags um meinen Kommentar gesetzt, aber die scheint WordPress “wegoptimiert” zu haben.

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