Shooter (2007)

By | 16. May 2007

Ein amerikanischer Scharfschütze verliert bei einem Kampfeinsatz seinen Spotter, nachdem er von seiner Einheit im Stich gelassen wurde. Er kämpft sich nach Hause durch und zieht sich in die Abgeschiedenheit zurück. 3 Jahre später kommen Regierungsleute mit der Bitte zu ihm, den Präsidenten zu ermorden. Nach ein paar Tagen Bedenkzeit, läßt er sich darauf ein. Er macht sich an die Vorbereitungen und spielt den Spotter für einen anderen Scharfschützen. Nach dem Schuß wird er erschossen. Aber nein, leider kommt er mit Verletzungen davon und die Jagt auf ihn von den Leuten, die ihn an heuerten, beginnt.

Es folgt der eigentlich beste Teil, in dem man die Frage, warum er sich überhaupt darauf eingelassen hat vergißt. Es wird Kritik an der heutigen Antiterrorbekämpfung geübt und an den Vorgehensweisen der Behörden, Polizei usw. Doch leider stellt sich die Hoffnung auf eine Verbesserung des Films als vergebens heraus. Schnell wird er wieder zu einem Musterbeispiel des von Hollywood vorexerzierten “american way of life“.

Die Geschichte driftet in einen Komplott der herrschenden Führung ab, die vertreten durch einen Senator, vor keinen Mitteln zurückschreckt, Geld und Macht anzuhäufen. Der Film gipfelt in der Rechtfertigung zur Selbstjustiz – leider typisch für eine Reihe von amerikanischer Filme.

Empfehlung: Nur schauen, wenn man Langeweile oder keinen anderen Film zur Auswahl hat. Auf keinen Fall Geld dafür ausgeben! Einladen? – Nein danke!

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